Genesungsblumen ins Krankenhaus: Was Sie vor der Bestellung prüfen sollten
Ein lieber Mensch liegt im Krankenhaus, und Sie können nicht an seinem Bett sein. Blumen gehören zu den herzlichsten Wegen, ihm zu zeigen, dass Sie an ihn denken – doch selbst ein Strauß, der mit den besten Absichten verschickt wird, kommt nicht immer auf der Station an. Nicht jedes Krankenhaus nimmt Blumen an, und die Regeln unterscheiden sich von Land zu Land. Ein paar kurze Prüfungen vor der Bestellung machen den Unterschied.
Zuerst ein Anruf
Rufen Sie an der Pforte des Krankenhauses oder auf der Station des Patienten an und fragen Sie: „Dürfen Patienten Blumen im Zimmer haben?“ Dieser kurze Anruf verhindert, dass Ihr Strauß an der Tür abgewiesen wird. Lautet die Antwort Nein, ist die schönste Alternative, die Blumen am Entlassungstag zu Hause auf den Patienten warten zu lassen.
Hier sind Blumen tabu
- Intensivstationen sowie onkologische Stationen und Chemotherapie – wegen des Infektionsrisikos nehmen sie in fast keinem Land Blumen an.
- Neugeborenen-Intensivstationen und Aufwachräume nach Operationen.
- Topfpflanzen – viele Krankenhäuser möchten sie nicht, weil sich in der Erde Mikroorganismen befinden können.
Blumen, die ins Krankenzimmer passen
- Dezenter Duft: Rosen, Gerbera und Margeriten. Die Zimmer sind klein, und stark duftende, pollenreiche Blumen wie Lilien können zu viel sein.
- Fertig zum Aufstellen: Eine Vase ist auf der Station schwer zu finden, deshalb sind Gestecke und kleine Sträuße am praktischsten.
- Aufmunternde Farben: Gelb, Orange und Rosa. Kein Wunder, dass Margeriten und Gerbera zu den beliebtesten Genesungsblumen zählen.
Vier Länder, vier Gepflogenheiten
Türkei: Allgemeinstationen nehmen Blumen meist an; Privatkliniken nehmen sie oft an der Rezeption entgegen und bringen sie aufs Zimmer. Die Intensivstation ist tabu. Manche staatlichen Krankenhäuser lassen keine Blumen auf die Stationen, deshalb ist Nachfragen der sicherste Weg.
Deutschland: Die meisten Krankenhäuser haben nichts gegen Blumen auf der Station – ausgenommen Intensivstationen und manche onkologischen Abteilungen. Topfpflanzen sind meist nicht gern gesehen.
Großbritannien: Viele NHS-Krankenhäuser lassen aus Gründen des Infektionsschutzes keine Blumen auf die Stationen. Möchten Sie jemandem in Großbritannien gute Besserung wünschen, ist die Lieferung nach Hause oft die klügere Wahl.
Russland: In den meisten Krankenhäusern sind Blumen in den Zimmern nicht erlaubt, und die Besuchsregeln können streng sein. Ein Strauß, der am Entlassungstag zu Hause wartet, bedeutet meist viel mehr.
Was in die Adresse gehört
Name und vollständige Adresse des Krankenhauses, der vollständige Name des Patienten, falls bekannt Station und Zimmernummer sowie eine Telefonnummer des Patienten oder eines Angehörigen. Floristen geben Lieferungen meist an der Rezeption ab; über die Telefonnummer lässt sich bestätigen, dass die Blumen den Patienten erreicht haben.
Unsere Auswahl für die Genesung finden Sie unter Gute-Besserung-Blumen. Bestellungen vor 12:00 Uhr mittags türkischer Zeit kommen am selben Tag an; sonntags liefern wir nicht.
Häufige Fragen
Darf man jemandem im Krankenhaus Blumen schicken?
Auf den meisten Allgemeinstationen ja, Intensiv- und onkologische Stationen nehmen sie aber nicht an. Ein kurzer Anruf im Krankenhaus vor der Bestellung schafft Klarheit.
Was, wenn mein Angehöriger auf der Intensivstation liegt?
Dort werden Blumen wegen des Infektionsrisikos nicht angenommen. Lassen Sie sie stattdessen zum Entlassungstag nach Hause liefern.
Nimmt ein Krankenhaus in Großbritannien meinen Strauß an?
Wahrscheinlich nicht – viele NHS-Krankenhäuser halten Blumen von den Stationen fern. Die Lieferung nach Hause ist meist sicherer.
Was eignet sich fürs Krankenzimmer?
Etwas dezent Duftendes wie Rosen, Gerbera oder Margeriten. Verzichten Sie auf stark duftende Lilien und auf alles im Topf.
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